Was tun?
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Was tun?
Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen
Inhalte:
Mädchen und Jungen, denen sexuelle Gewalt wider-fährt, können sich häufig nicht direkt mitteilen. In ihrer Not wenden sie sich daher an Erwachsene nicht durch das direkte Gespräch, sondern geben versteckte und/oder offene Hinweise, um auf ihre Situation auf-merksam zu machen. Dies geschieht in der Regel durch unspezifische Signale, die sich zu Symptomen verfesti-gen können. Diese Signale müssen verstanden werden können.
Die Vermutung einer Gefährdung des Kindeswohls durch sexuelle Gewalt kann bei Fachkräften Handlungs-druck, Abwehr, Angst und Unsicherheit auslösen: Wie gehe ich mit dem Kind um? Wie kann ich die Äußerun-gen oder Signale eines Kindes einschätzen? Welche Schritte sollen eingeleitet werden, um die Vermutung abzuklären? Wie kann ich das Kind vor weiterer sexuel-ler Gewalt schützen? Wie arbeite ich mit den Eltern?
Inhalt des Seminars ist u.a.
•Handlungsschritte bei der Abklärung einer Vermu-tung zu erarbeiten
•Kennenlernen von Kriterien für die Einschätzung einer Vermutung
•Gestaltung des Umgangs mit dem betroffenen Kind und dessen Unterstützung
•Kennenlernen von wichtigen Themen um mit dem Kind in ein Gespräch zu kommen
•Vorstellen von hilfreichen Arbeitsstrukturen
Die Anforderungen des § 4 KKG und des § 8a SGB VIII werden berücksichtigt.
Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Beispiele aus der eigenen Berufspraxis können eingebracht wer-den.
Zu Fragen der Intervention nach der Abklärung einer Vermutung wird auf Seminar Nr. 7 verwiesen.
| Zielgruppe: | Frauen und Männer |
| besondere Hinweise: | Grundlagenkenntnisse erforderlich |
| Referentin: | Brigitte Weiss |
| Veranstaltungstag: | 07.06.2013 |
| Zeitraum: | 9.00 – 16.30 Uhr |
| Teilnahmegebühr: | 90,00 Euro |
| Veranstaltungsort: | Wiesbaden |



