Was tun?

3 (AS)
Was tun?
Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen

Inhalte:

Mädchen und Jungen, die sexuell missbraucht werden, leiden sehr unter der widerfahrenen Gewalt. Sie können sich jedoch häufig nicht mitteilen. In ihrer Not wenden sie sich daher an Erwachsene oft nicht durch das direkte Gespräch, sondern geben Signale, um sich mitzuteilen. Diese Signale müssen verstanden werden können.

Vermutet eine Fachkraft einen sexuellen Missbrauch, muss sie wissen, wie sie den weiteren Kontakt mit der/dem Betroffenen gestalten kann und welche Schritte sie einleiten soll, um ihre Vermutung abzuklären, ohne durch ihr Handeln weitere Schädigungen der/des Betroffenen hervorzurufen oder gar selbst in eine schwierige Situation zu geraten.

Ziel des Seminars ist u.a.:
• Symptome und Signale sexuell missbrauchter Mädchen und Jungen kennen zu lernen
• Auswirkungen der Täter-Opfer-Dynamik zu verstehen
• Handlungsschritte bei der Abklärung einer Vermutung zu erarbeiten
• Gesprächsangebote für Mädchen und Jungen kennen zu lernen und zu erproben

Die Anforderungen des § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) werden berücksichtigt.

Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Beispiele aus der eigenen Berufspraxis können eingebracht wer-den.

Zu Fragen der Intervention nach der Abklärung einer Vermutung wird auf Seminar Nr. 6 verwiesen.

Zielgruppe:Frauen und Männer
besondere Hinweise:Grundlagenkenntnisse erforderlich
Referentin:Brigitte Weiss
Veranstaltungstag:23.04.2010
Zeitraum:9.00 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr:80 Euro
Veranstaltungsort:Wiesbaden
zum vorherigen Seminar « » zum nächsten Seminar