Gewalt statt Geborgenheit

1 (GS)
Gewalt statt Geborgenheit
Einführung in die Thematik des sexuellen Missbrauchs

Inhalte:

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen wird meistens innerhalb der Familie z.B. durch den Vater oder vaterähnliche Bezugspersonen oder auch durch Personen des nahen sozialen Umfeldes verübt, also von Menschen, denen das Kind vertraut und von denen es abhängig ist, auf deren uneigennützige Liebe und Unterstützung es angewiesen ist. Das hindert das Mädchen oder den Jungen, die sexuelle Gewalt aufzudecken. Die Schädigungen, die aus dem sexuellen Missbrauch, der Geheimhaltung und dem Nicht-Wissen-Wollen des nahen Umfeldes für das Mädchen und den Jungen erwachsen, beeinträchtigen ihre/seine körperliche, psychische und soziale Integrität.

Die Konfrontation mit einem Fall von sexueller Gewalt löst auch bei kompetenten Fachkräften Unsicherheit und Angst aus. Deshalb erfordert eine beratende und therapeutische Arbeit mit Betroffenen neben umfassenden Kenntnissen auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Empfindungen.

Ziel des Seminars ist es:
• sich Wissen anzueignen über die Situation des Kindes, psychische und körperliche Folgen etc.
• die eigene Wahrnehmung zu schärfen
• mögliche Unsicherheiten zu reflektieren
• den eigenen Handlungsspielraum zu erkennen
• praktische Handlungsschritte im Umgang mit Betroffenen zu erarbeiten.

Dieses Seminar richtet sich an pädagogische, beratende und therapeutische Fachkräfte, die sich in die Thematik einarbeiten wollen.

Zielgruppe:Frauen und Männer
besondere Hinweise:
Referentin:Anja Hössel und Marina Rabe
Veranstaltungstag:19.03.2010
Zeitraum:9.00 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr:80 Euro
Veranstaltungsort:Wiesbaden
zum vorherigen Seminar « » zum nächsten Seminar