Traumapaedagogik

S 04 Basisseminar
Umgang mit durch sexuelle Gewalt traumatisierten Kindern und Jugendlichen im paedagogischen Alltag

Inhalte:

Mitarbeitende in der (teil-) stationären Kinder- und Jugendhilfe arbeiten häufig mit Kindern und Jugendlichen, die durch frühe sexuelle, psychische und / oder physische Gewalterfahrungen
traumatisiert sind. Traumata wirken sich auf den gesamten Menschen und seine Persönlichkeit aus, beeinflussen Denken, Fühlen und Verhalten. Der Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Alltag ist daher eine besondere Aufgabe und benötigt neben sensiblen und einfühlsamen Reaktionen auch ein Verstehen der Symptomatik und
ein Wissen zu Traumafolgeerscheinungen, insbesondere auch zur Wirkung auf die Gruppendynamik.

Die Fortbildung führt in die Grundlagen der Psychotraumatologie ein, erläutert die Wirkweisen eines Traumas auf die (hirnorganische) Entwicklung und die vielfältigen Bewältigungsstrategien
auf traumatische Erlebnisse.

Eine besondere Herausforderung im Alltag ergibt sich für die Fachkräfte in einer haltgebenden Beziehung, dem Umgang mit destruktiven Verhaltensweisen und der Gestaltung eines stabilen
Lebensalltags. Ebenso wichtig ist das an Ressourcen orientierte Arbeiten.
Letztlich muss auch auf Selbstfürsorge geachtet werden, um traumapädagogisch wirken zu können.
Neben theoretischem Input wird die Fortbildung durch praktische Beispiele und Beiträge aus dem Kreis der Teilnehmenden ergänzt.

Zielgruppe:

Pädagoische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und von Schulen

Zielgruppe:
besondere Hinweise:zweitaegige Fortbildung
Referentin:Marina Rabe und Martina Schoett
Veranstaltungstag:Donnerstag, 07.06.2018 und Donnerstag 21.06.2018
Zeitraum:09:00 - 16:30 Uhr
Teilnahmegebühr:180,00 Euro
Veranstaltungsort:Wildwasser Wiesbaden e.V., Fortbildungszentrum Dostojewskistr. 14, 65187 Wiesbaden
zum vorherigen Seminar « » zum nächsten Seminar